Beruf kommt von Berufung?

Blog-Parade

Ich versuche mich als Veranstalterin einer ersten Blog-Parade, nachdem ich bereits an zwei Blogparaden teilgenommen und festgestellt habe, dass das richtig Spaß macht!

Meine Blog-Parade wird so lange offen sein, bis dieses Blog abgeschaltet wird. Ihr habt also noch viel Zeit zum Nachdenken, Posten und Kommentieren.

Das Thema liegt mir am Herzen: „Beruf kommt von Berufung?“ habe ich es genannt – genau genommen dreht es sich um die Berufswahl. Man kann den Titel auch philosophisch formulieren und es „Das Dilemma der Freiheit in der Berufswahl“ nennen, falls das anregender klingt…

Was soll ich bloß werden? Welcher Job ist richtig für mich?

Am Ende der Schullaufbahn denkt man ja noch, dass einem alle Türen offenstehen, man muss sich lediglich für einen Beruf entscheiden. Dummerweise klappen viele Türen ganz schnell zu, wenn man sich erst einmal für einen Beruf und somit gegen viele andere entschieden hat. Das macht die Entscheidungsfindung nicht gerade einfach.

Dabei ist die Berufswahl ein ganz ausschlaggebender Faktor im Leben, wenn man bedenkt, dass man bis ins hohe Alter arbeiten gehen muss. Noch beklemmender wird dieses Szenario, wenn man sich bewusst macht, dass man nur dieses eine Leben hat! Da sollte Arbeit doch wenigstens halbwegs sinnstiftend sein.
Oder reicht ein gut bezahlter Job, um für die verlorene Freizeit zu entschädigen?

Wenn man nicht gerade zu den Glücklichen zählt, die schon seit Kindertagen genau wissen, was sie werden wollen, sieht man sich mit beinahe beängstigend vielen Optionen konfrontiert – und eine scheint besser zu sein als die andere. So viele reden auf dich ein, geben Tipps und Ratschläge… Wie soll man es da fertig bringen, auf sein Herz zu hören?

Ich möchte nun von euch wissen, wie ihr herausgefunden habt, welcher Job zu euch passt. Aus welchen Gründen habt ihr euch gerade für diesen Beruf entschieden, und nicht für einen anderen?

Spielt die Berufswahl überhaupt noch eine Rolle heutzutage, wo man ohnehin nicht mehr lebenslang an einen Arbeitgeber gebunden ist? Es heißt ja immer so schön, man müsse sich ein Leben lang weiterbilden, flexibel sein, sich auch mal umorientieren, wenn das der Arbeitsmarkt erfordert…

Welchen Rat würdet ihr jemanden geben, der sich gerade fragt, welchen Job er ergreifen soll?

Schreibt frei von der Leber – immer heraus mit der Sprache 😉 ! Besonders willkommen sind Schilderungen persönlicher Erfahrungen. Ihr könnt eure Texte (Bilder?) aber auch allgemein halten.

Ich freue mich auf rege Teilnahme!

 

Gut, nun zur „Funktionsweise“ einer Blogparade:

  • zunächst schreibt ihr einen Blog-Post (Beitrag) zum Thema „Berufswahl“ und verlinkt darin diese Seite („Blog-Parade“)
  • danach veröffentlicht ihr den Post und erlaubt das Senden eines Pings bzw. Trackbacks (vielleicht schaut ihr einfach mal in die Einstellungen > Diskussionen eures Blogs und setzt dort die entsprechenden Häkchen)
  • nun erscheint unter meinem Artikel „Blog-Parade“ ein Link zu eurem Post
  • alternativ oder zusätzlich könnt ihr selbstverständlich auch die Kommentarfunktion verwenden und euren Post dort verlinken

So, und nun viel Spaß beim Bloggen und

beste Grüße von der Zeitarbeiterin!

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14 Gedanken zu “Beruf kommt von Berufung?

  1. Pingback: Beruf kommt von Berufung | Zeitarbeiterin

  2. Pingback: Berufswahl | Mein Gedanken Wirr-Warr beschreibt ihren bisherigen Bildungsweg - auf einen Beruf hat sie sich noch nicht festgelegt, zu viele Interessen stehen ihr im Weg...

  3. Pingback: Feindbild Mutter | Zeitarbeiterin

  4. Pingback: Berufswahl-Blogparade | der Interenetblogger berichtet, dass die Kombination aus Spaß und Geld einfach gegeben sein muss, um einen Beruf ein Leben lang ausüben zu können

  5. blogsash begeistert und schockiert mich zugleich: Er arbeitet nicht nur in der Matallbranche, sondern betreibt nebenbei mehrere Blogs! Wie er das zeitlich schafft, ist mir ein Rätsel…
    @blogsash: Ein Beruf muss nicht nur Freude bereiten, sondern auch genug Geld einbringen – und zusätzlich die Möglichkeit bieten, sich weiterzuentwickeln, schreibst du. Gerade Letzteres ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Doch es stimmt, der Mensch will wachsen. Jahrelang die gleiche Routine zu ertragen, ist sicherlich nur möglich, wenn man ein wirklich tolles Arbeitsumfeld hat… (anders kann ich es mir nicht vorstellen).
    Dein Weg ist bislang geradlinig verlaufen: Du hast einen Job gefunden, der vielleicht kein Traumberuf ist, aber du hast das Gute darin erkannt und das Beste daraus gemacht. Glückwunsch!

    Gefällt 1 Person

    • Hi,
      ja, danke für den Zuspruch und ich hoffe, dass ich dich nur positiv schockiert habe 🙂 Nun ja du hast Recht, dass es fast unmöglich zu sein scheint, Job/Beruf + mehrere Blogs. Fakt ist, dass ich ein Single bin, keine eigene Familie habe und meine gesamte Freizeit im Internet verbringe. So kann ich noch einigermassen auf mehreren Blogs auftreten und neuen Content erstellen.

      Anders wäre es sehr schwer zu schaffen, finde ich. Aber ja du hast Recht, ein Traumberuf ist meiner nicht, aber ich habe etwas Gutes darin gesehen und kann mich nicht beschweren.

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  6. Pingback: Wie ich wurde, was ich bin | Zeitarbeiterin

    • Das ist wohl wahr, die erste bin ich mit diesem Thema in der Blogosphäre (und auch sonst) nicht. Ich hab es trotzdem angestoßen, weil ich es als essentiell erachte. In deinem Beitrag 654 wird ersichtlich, wie du auf das Studium der Physik gekommen bist. Alles in allem liest sich das sehr geradlinig. Wie aber muss man sich als Laie den Sprung von der Physikerin zur Programmiererin vorstellen?
      Besten Dank für deinen Kommentar jedenfalls.
      LG von der Zeitarbeiterin

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  7. Zwar kein persönlicher Erfahrungsbericht, aber ein allgemeiner zur Berufswahl. Auf meiner Karriereseite plakos machen täglich über 5.000 Schüler einen Berufstest, um sich bei der Berufswahl helfen zu lassen. Interessant finde ich, dass immer mehr Erwachsene Hilfe bei der Neuorientierung oder den Wiedereinstieg benötigen. Das liegt wohl an zunehmender Nutzung von Elternzeit/-geld und den Erleichterungen für den Wiedereinstieg der Mütter und Väter. Infos für Berufserfahrene gibt es hier: http://berufstest-erwachsene.plakos.de/

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