Freiheit dank Konsum – wie das Einkaufen glücklich machen kann und trotzdem kritisch zu betrachten ist

Den Kommentaren zum vorherigen Artikeln entnehme ich ein gewisses Interesse am Thema Konsum. Deshalb will ich meine Gedanken dazu ein wenig vertiefen.

Ich stehe den momentan propagierten Konsumvorstellungen eher skeptisch gegenüber. Die Gründe dafür sind einfach: Ich lege Nützlichkeitserwägungen an den Tag. Soll heißen, ich bin völlig pragmatisch und kaufe nur, was ich wirklich brauche*. Außerdem habe ich eh kaum Geld.

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Anfangs habe ich die Leute, die aus Prestigegründen kaufen (Marken- und Luxusartikel) immer belächelt. Meine Einstellung hatte zugegebenermaßen etwas Überhebliches: Für mich waren diese Leute einfach dumme Schafe, die sich Selbstwertgefühl erkaufen müssen. Bestes Beispiel: Berufsanfänger, die noch bei Mami & Papi wohnen, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können, sich aber einen Benz leasen.
(Tatsächlich kaufen sich gerade Menschen, die gesellschaftlich um Anerkennung kämpfen, mit Luxusprodukten auch ein Stückchen Würde. Das mag ich nicht verurteilen.)

Mittlerweile habe ich mich ein wenig mit dem Thema des Konsumierens beschäftigt und habe nun Verständnis für all jene, die gern shoppen. Auch Luxusartikel. Meine Mutter zum Beispiel liebt den Einkaufsbummel über alles. Zu DDR-Zeiten verdiente sie sehr wenig, nach der Wende lief es immer besser. Mittlerweile kann sie sich alles kaufen, was sie will. Und das zelebriert sie so richtig.

Meistens trifft sie sich mit einer Freundin und dann fahren sie gemeinsam nach Berlin, gehen schön essen und bald darauf shoppen bis die Hacken glühen. Danach fahren sie erschöpft, aber glücklich und um einige teure Schuhe und Klamotten reicher zurück nach Hause. Und schwelgen noch Tage danach in schönen Erinnerungen an ihren schönen Shopping-Tag.

Insofern möchte ich mal behaupten, das Einkaufen beschert dem Konsumenten ein Gefühl der Freiheit und des Glücks.

Leider schwindet dieses Glück schon bald. Ob das bei meiner Mutter so ist, kann ich nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. Dafür spricht aber, dass sie nicht nur Shopping-Queen, sondern auch die Königin des Wegwerfens ist. Sie schafft gern Platz und trauert keinem einzigen Stück nach, das sie in der Altkleidersammlung oder im normalen Müll versenkt. Auch ich empfinde ein Kleidungsstück nur in Ausnahmefällen über Jahre hinweg schön. I.d.R. schwindet der Reiz schon kurz nach dem Kauf.

 

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Weshalb ich keine Kleidung tragen will, die von gewissenlosen Drückebergern gemacht wird

Zum Jahrestag des Einsturzes der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch am 24.04.2013 wurde ich von der Organisation medico international angeschrieben, die sich u.a. dafür einsetzt, dass die daran beteiligten Textilgiganten in den Entschädigungsfonds der internationalen Arbeitsorganisation einzahlen. Bislang sind erst 11 Millionen der zugesagten 40 Millionen Dollar eingegangen.

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Laut medico international wurde den teils schwer verletzten Opfern des Unglücks so gut wie nichts ausgezahlt. Auch die meisten Hinterbliebenen, darunter viele (Halb-)Weisen (denn die Textilarbeiter waren und sind zu über 80% Frauen) warten noch auf Entschädigung.

Zweifellos ist diese Situation untragbar, weshalb von medico international sowie ver.di und Inkota die Initiative www.das-ist-untragbar.de ins Leben gerufen wurde. Diese benötigt Aufmerksamkeit und Unterstützung aus der breiten Bevölkerung, um Druck auf die Textilbranche ausüben zu können, damit die fehlenden Entschädigungsgelder endlich eingezahlt werden.

Schon im Februar dieses Jahres habe ich über die katastrophalen Zustände in den Fabriken der in Südostasien produzierenden Textilriesen berichtet. Damals war ich pessimistisch hinsichtlich einer Veränderung zum Positiven. Tatsächlich hat sich im Konsumverhalten der Westler kaum etwas getan und – was noch schlimmer ist – auch der Handel reagiert nicht oder nur unzureichend.

 

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Schuhabdruck im Gesicht

Über Sinn und Unsinn des Lebens

Zunächst zum Sinn:

Alles ist egal und das ist gerade das Reizvolle. Ob du dich davonmachst oder ob du es bleiben lässt – ob du dein Ziel erreichst oder ob du ganz woanders ankommst oder niemals irgendwo, beschäftigt bist du immer und was Besonderes tust du nie; und wenn du es erledigt hast, gibt es immer wieder etwas Neues zu tun, und wenn du Lust hast, kannst du’s anpacken, wenn’s auch gescheiter wäre, du ließest es bleiben.“

Sagt die Wasserrratte zum Maulwurf. Aus dem Kinderbuch „Wind in den Weiden“ von Kenneth Grahame. Kann ich so unterschreiben.

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Und nun zum Unsinn:

Wenn die da runterknallt, haste meinen Schuhabdruck im Gesicht!

Sagte eine Mutter zu ihrem Sohn, der gerade seine kleine Schwester ärgerte, bis sie anfing zu weinen. Mitgehört im Berliner Zoo.

Zunächst musste ich angesichts der primitiven Originalität dieses Satzes herzlich lachen. Dann aber wurde ich nachdenklich. Zum einen deshalb, weil der gescholtene Junge in aller Öffentlichkeit gedemütigt wurde (der Zoo war voll, überall Menschen, und seine Mutter fuhr ihn lautstark an). Zum anderen, weil ich vermute, dass jemand, der solche Sätze formuliert, auch Taten folgen lässt. Und Gewalt gegen Kinder geht einfach nicht. Passiert aber viel zu oft, wie zwei Rechtsmediziner in ihrem Buch schildern: „Deutschland misshandelt seine Kinder“ von Michael Tsokos und Saskia Guddat.

Der Berliner Tagesspiegel nimmt sich dieser Misshandlungsfälle immer wieder an und schildert sie ausführlich an prominenter Stelle (nämlich im Politikteil). Die Artikel sind sehr ausführlich und gut recherchiert. Trotzdem überlege ich jedesmal, ob ich nicht besser weiterblättern sollte, denn die geschilderten (Un-)Taten sind so grausam, dass mir schon beim Lesen schlecht wird und die Übelkeit erst Stunden später abnimmt.

Die Frage ist nur, ob das was bewirkt. Offenbar findet in der Rechtsprechung trotz allem kein Umdenken statt. Die Familie ist heilig. Kinder bleiben bei ihren Eltern, egal wie sehr sie ihnen schaden.

>> Foto von Libertinus

Wie ich wurde, was ich bin

Ein Beitrag zu meiner eigenen Blog-Parade: „Beruf kommt von Berufung?

Gleich vorweg: Ein guter Ratgeber bin ich nicht. Ich musste lange, sehr laaange suchen, bis ich endlich herausgefunden habe, was ich will. Dabei wäre es so einfach gewesen…

Wenigstens eines wusste ich tatsächlich schon seit Kindertagen, nämlich dass ich gern schreibe. Diese Vorliebe habe ich auch beibehalten. Allerdings wusste ich damit beruflich nichts anzufangen. Autorin werden? –Ach nee, dazu fehlte mir die Fantasie. Dann schon eher Journalistin.

Also habe ich Journalistik studiert – und musste leider feststellen, dass man da gar nicht so viel schreibt, schon gar nichts Persönliches. Man soll ja schließlich objektive Berichte verfassen, am besten fürs Fernsehen, denn – das lernte ich tatsächlich schon 2002: der Printjournalismus befinde sich in den letzten Atemzügen. Dem Internet gehöre stattdessen die Zukunft, doch dort sei die Zahlbereitschaft der Leser so gering, dass man als Journalist nicht von seinen Texten leben könne.

Stattdessen sollte man es lieber beim Fernsehen versuchen. Aber mir ging es ja ums Schreiben… Die Medien allgemein interessierten mich gar nicht so richtig. Ich betrachtete mein Studium als Sackgasse, zog es aber trotzdem durch, weil ich schon damals wusste, wie wichtig den Deutschen Abschlüsse und Zeugnisse sind.

 

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Selbstständig als Sexarbeiter

Sexarbeit, so der politisch korrekte Ausdruck für Prostitution, ist in Deutschland legal.

Wer der Sexarbeit nachgeht, muss bspw. ein Gewerbe anmelden und Steuern zahlen. Dennoch ist SexarbeiterIn kein geschützter Beruf. Weder existiert eine Ausbildung noch ein Abschluss. In keiner Berufsberatung der Welt wird einem der Beruf des Sexarbeiters vorgestellt oder gar ans Herz gelegt. Zumindest gibt es (in Deutschland) ein paar Institutionen, die zum Einstieg als SexarbeiterIn beraten. Kassandra e.V. ist so eine in Nürnberg oder auch Hydra e.V. in Berlin.

Wenn es für einen bestimmten Beruf kein Zeugnis gibt, läuft er Gefahr, seine Legitimität zu verlieren. Im Bereich der Sexarbeit tritt dieser Sachverhalt noch einmal verstärkt auf. Hier und da werden Stimmen laut, man möge die Sexarbeit wieder verbieten, um den vornehmlich weiblichen Beschäftigten ihre Rechte zurückzugeben. Somit werden Menschenhandel und die damit verbundene Zwangsprostitution, Beschaffungsprostitution und Sexarbeit in einen Topf geworfen.

Generell gilt, dass Sexarbeit auch nur ein Job ist, der in erster Linie dem Broterwerb dient. Er bildet im Leben der Sexarbeiterin eine Facette ab – er nimmt nicht das ganze Leben ein. Was ich damit sagen will, ist Folgendes: Nur weil ich ein paar Stunden in der Woche blogge, bin ich längst nicht nur Bloggerin. Ich bin auch Mutter, Ehefrau & Geliebte, Volleyballerin, Zuhörerin, Journalistin, Berlinerin usw. – manchmal getrennt voneinander und manchmal eben auch gleichzeitig.

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Die zertifizierten Sexarbeiter

Auch nur ein Job, aber mit Zertifikat, ist die Sexualassistenz. Kurz gesagt, handelt es sich hierbei um eine Spielart der Prostitution, denn auch hier wird eine sexuelle Dienstleistung gegen Geld angeboten. Die Zielgruppe allerdings spricht für sich: es sind Menschen, die unter normalen Umständen keinen Sex haben können, weil sie zum Beispiel schon sehr alt sind und im Seniorenheim leben. Angesprochen werden aber auch Menschen mit Beeinträchtigung körperlicher und geistiger Art. Sexualassistenten sind im Umgang mit ebendieser Zielgruppe geschult. Ihre Dienstleistung geht über weit mehr als den bloßen Coitus hinaus.

Prostitution? -Nein danke!

Ich denke, die wenigsten von uns können sich vorstellen, in der Sexarbeit tätig zu werden. Keine Ahnung, warum, aber wir ekeln uns allein bei der Vorstellung, mit jemandem intim zu werden, den wir nicht begehren. Wir ekeln uns nicht nur, wir finden es zudem unmoralisch. Sex und Liebe, das gehört doch irgendwie zusammen, oder? Zumindest sollte kein Geld im Spiel sein. Eine sexuelle Dienstleistung als eine Art Tauschgeschäft – nee, da läuft doch was falsch. Das geht doch nicht.

Bald also schließen wir von uns auf andere und schwupps haben wir ein gesellschaftliches Problem. Was wir nicht wollen, wollen die anderen doch garantiert auch nicht. Und wenn sie schon kein Zuhälter zwingt, dann zwingt sie eben die Armut. Komisch, dass dann niemand von „Zwangsputzkräften“ oder „Zwangsaltenpflegern“ spricht. Letztere arbeiten bestimmt auch nicht aus Lust und mit Leidenschaft…
(Nicht ohne Grund seufzen einige bei der Arbeit wohlwissentlich, dass sie sich „prostituiert“ haben, ohne dass in ihrem Job jemals Sex erforderlich wäre.)

 

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Wie ausgespuckt

Gerade ist ein Buch erschienen, das mir sehr aus dem Herzen spricht und thematisch gut zu meiner Blog-Parade „Beruf kommt von Berufung?“ passt, die ich letzte Woche veröffentlicht habe.
Zugegeben, ich habe nicht das Buch, jedoch einen Ausschnitt daraus in der Zeitung gelesen. „Feindbild Mutterglück – Warum Muttersein und Emanzipation kein Widerspruch ist“, so der Titel des Buches von Antje Schmelcher.

Die Autorin lebt in Berlin und somit sind ihre Erfahrungen mit dieser Stadt, die auch ich meine Heimat nenne, eng verknüpft. Mit Sicherheit hätte Schmelcher in anderen Landstrichen Deutschlands andere Erfahrungen als Mutter gesammelt. Positivere, denke ich. Doch immerhin trifft frau hier viele Gleichgesinnte 😉 Deshalb hat mich der Text ja so angesprochen: Ich begreife die Autorin als Gleichgesinnte, die genau das auf den Punkt bringt, was ich tagtäglich erlebe, für das ich aber oft keine passenden Worte finde.

Ich zitiere nun ein paar Passagen, die Parallelen zu meinem (Berufs-)Leben bilden:

Ich habe eine typische „Frauenerwerbsbiografie“. Ich habe also nicht Karriere gemacht. Manchmal emfinde ich das als ungeheure Befreiung. Dann wieder fürchte ich, etwas versäumt zu haben. Damals habe ich das Ende meines Angestellten-Daseins als herbe Niederlage empfunden. Wodurch es beendet wurde? Natürlich durch ein Kind.

[…]

Mein Angestellten-Dasein endete, weil ich mit Kind nur das Angebot bekam, auf meine Vollzeitstelle zurückzukehren. Kurz vor Einführung des Teilzeitgesetzes kündigte ich also. Eine ungheure Dummheit! Und eine ungeheure Befreiung. Trotzdem fühlte ich mich wie ausgespuckt, mit Kind war ich nicht mehr „employable“.

[…]

Das Berliner Stadtmagazin „Zitty“ veröffentlichte eine Liste mit Berlins beliebtesten Feindbildern. Darunter die „Übermutti“. Wofür wird sie gehasst? Weil sie stillt, strickt und kocht und sich öffentlich mit ihrem Kind zeigt. Und vor allem: „Ihr Becken gebar den Heiland von morgen, ihre Bedürfnisse haben Vorrang, ihr Kinderwagen hat Vorfahrt.“ Ich fand mich wieder in Comics, Zeitungsartikeln und der Frauen-Ratgeberliteratur: als böse Mutter, Ehrgeizmutter, Übermutter, Latte-Macchiato-Mutter und als Karikatur.

[…]

Trotzdem war das kaum noch denkbar: sich nicht über die Arbeit zu definieren. Ich hatte mich auf ein prekäres Freiberuflertum festgelegt unter dem Stirnrunzeln meiner stets berufstätigen Mutter. Dabei mag ich meinen Beruf sehr gern. Nur ist er in Form einer Festanstellung schwer mit Kindern zu vereinbaren. Und wer nicht vor der Geburt seiner Kinder in Vollzeit angestellt war, kann auf eine Teilzeitstelle lange warten. […] In Wirklichkeit gibt es nur Vereinbarungen zugunsten der einen und zulasten der anderen Seite. Der Rest ist Propaganda. Das alte Korsett aus Kindern, Küche, Kirche ist durch ein neues Korsett aus Kindern, Kita und Karriere ersetzt worden. Eine mutter- und kinderfreundliche Gesellschaft stelle ich mir anders vor.

Schmelcher kommt daraufhin zu dem Schluss, dass uns Frauen heutzutage tatsächlich alle Türen offenstehen: von der Astronautin bis zur Bundeskanzlerin können wir alles werden. Insofern existiert kein Unterschied mehr in den Chancen zwischen Mann und Frau. Es sei denn, die Frau wird schwanger und bringt ein Kind zur Welt. Dann ist er wieder da: der große Unterschied.

 

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Was macht denn eigentlich Ihr Mann?

Bei meinem vorerst letzten Vorstellungsgespräch wurde mir tatsächlich diese Frage gestellt (es war übrigens nicht das erste Mal)! Und ich war so blöd und habe sie wahrheitsgemäß beantwortet.

Natürlich war mir bewusst, dass eine solche Frage unzulässig ist und nicht beantwortet werden muss. Genau wie die Frage „Wie steht es denn mit Ihrer Familienplanung? Haben Sie vor, Kinder zu bekommen?“, die meiner (noch) kinderlosen Freundin immer wieder im Vorstellungsgespräch gestellt wird. Trotzdem gehören wir beide zu den braven Lämmern, die nett lächeln und die Wahrheit sagen.

Warum? -Wir wollen Entgegenkommen signalisieren. Im Vorstellungsgespräch geht es einzig und allein darum, sich bestmöglich selbst zu vermarkten. Herumzicken wirkt da äußerst kontraproduktiv. Trotzdem fühle ich mich nicht wohl bei der Sache. Letztendlich geht es meinen Gegenüber ja gar nichts an, womit mein Mann seine Brötchen verdient. Würde er einen männlichen Bewerber die gleiche Frage stellen? –Was macht eigentlich Ihre Frau?

Wie winde ich mich also heraus, wenn mich mal wieder eine unangemessene Frage aus dem Konzept wirft?

Im Internet findet man dazu kaum Hinweise, außer dass man diese Fragen nicht beantworten muss. Gut, also schweigen… Das Schweigen muss dann aber sicherlich begründet werden. „Entschuldigung, aber diese Frage möchte ich Ihnen nicht beantworten“, klingt allerdings etwas harsch, finde ich. Besser vielleicht: „Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, aber ich denke, der Beruf meines Mannes spielt bei meiner eigenen Berufswahl eine untergeordnete Rolle und sollte unseren Gesprächsverlauf daher nicht beeinflussen.“ Hm, so richtig zufrieden bin ich auch damit nicht.

Man könne auch auf Notlügen ausweichen, heißt es in Bewerbungsratgebern. Zu dumm, dass ich alles andere als schlagfertig bin. Welche Notlüge passt da wohl am ehesten? „Er ist Multimillionär. Ich arbeite aus reinem Vergnügen und bewerbe mich ausschließlich auf Stellen, die zu 100% meine Interessensgebiete abdecken.“ Oder doch lieber mitleidsheischend: „Er ist arbeitslos und versorgt nun als Hausmann die Kinder. Ich dagegen bin für das Familieneinkommen zuständig.“?

Tja, wenn man schon lügt, dann sollte es überzeugend klingen. Aus diesem Grund fallen meine o.g. Vorschläge wohl durchs Raster. Insofern kann ich mir selbst nur den Tipp geben, so unkonkret wie möglich zu bleiben. Er arbeitet im Öffentlichen Dienst. Basta. Bei dieser Auskunft wird wohl kaum nachgehakt. Hier glaubt ohnehin jeder, zu verstehen…