meine Netzperlen

Netzperlen gibt es viele, doch kaum wird man danach gefragt, fällt einem das Erinnern schwer. So gesehen, verhält es sich mit der Antwort auf die Netzperlen-Frage wie mit der Geschenkefrage vor Weihnachten, auf die man letztlich doch nur mit einem Schulterzucken reagiert.

Zum Glück gibt es als Erinnerungsstütze die Blogroll und aus dieser zitiere ich nun zwei Links, die ich jedem, der des Englischen halbwegs mächtig ist, ans Herz legen kann:

Zunächst ist da salon.com, ein Online-Magazin, das sowohl das aktuelle Tagesgeschehen kommentiert als auch diverse andere Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Technologie und Unterhaltung stets ein wenig provokativ abhandelt. Nein, salon.com ist nicht unparteiisch und gerade das macht diese Online-Plattform so lesbar.

Hinzu kommt ein schier unermesslicher Artikelreichtum. Man kann tatsächlich stundenlang auf salon.com surfen, ohne dass man merkt, wie die Zeit verfliegt. Die Beiträge sind aber auch sehr umfangreich. Insofern drucke ich sie mir hin und wieder aus und lese sie offline. Letztlich surfe ich die Plattform aber doch recht selten an, weil beim Lesen einfach zu viel (Arbeits-)zeit flöten geht.

Meine weitere Empfehlung hat mit salon.com nur eines gemein: sie ist englischsprachig. Es handelt sich um das ganz persönliche Blog von Joanna Szrader, einer Freundin von mir. Sie hat es erst kürzlich ins Netz gestellt und schreibt nun sehr ehrlich und direkt aus ihrem Muttileben in Berlin. Weil sie gebürtige Polin ist und daher die Draufsicht auf „die Deutschen“ hat, ist es noch mal besonders spannend.

Ihre Fotos sind übrigens der Hammer – und schon wären wir bei der dritten Netzempfehlung: ein kleines kostenloses Bildbearbeitungsprogramm namens Pixlr-o-matic. Der Name ist ein echter Zungenbrecher, aber die Funktionen lassen das verzeihen. Bei Photoshop habe ich leider umsonst nach netten Filtern gesucht, auch Rahmen kann man nicht so einfach ins Foto einbetten. Also musste eine Alternative her.

Mit dem Tool habe ich jedenfalls genau das gefunden, was ich schon lange gesucht habe, ein Bildbearbeitungsprogramm, das die Fotos nicht stark verfremdet, sondern einfach ein bisschen „retro“ stylt. Die Handhabung ist extrem „Laienfreundlich“. Ich denke, Pixlr-o-matic wurde eher als Handy-App programmiert denn als echtes Bildbearbeitungsprogramm. Ich habe es mir trotzdem auf den PC installiert – funktioniert auch.

Generell kann ich nur sagen: wenn ich wirklich was schaffen muss, setze ich mich in die Küche, wo mich mein W-LAN-Router nicht mehr erreicht. So sehr ich das Internet auch liebe und schätze, es nimmt so unheimlich viel Zeit in Anspruch (und dabei surfe ich nicht einmal die Social Networks an).

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